Facebook macht unglücklich und süchtig

Facebook ©

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Einer Studie zufolge, bei welcher etliche Facebook-Nutzer befragt wurden, ließ die Schlussfolgerung aufkommen, dass Facebook und die Nutzung der Plattform Nutzer unglücklich machen würde. Neid ist dieser Studie der Washington-Universität in St. Louis (Quelle siehe unten) zufolge eines der Hauptgründe, warum die Nutzer dieser Community unglücklich seien. Aufgrund dessen, was andere Nutzer erleben und auch, weil bei dem einen oder anderen nicht genug „Likes“, also Zustimmungen per Klickverfahren durchgeführt wurden, wenn diese etwas auf ihrer Seite veröffentlichten. Die Stunden, die im sozialen Netzwerk verbracht werden, steigen, so eine weitere Erkenntnis dieser Studie, immer mehr. Wenn die Online Aktivitäten wichtiger werden als der Umgang mit Freunden oder der Schule, wird es unweigerlich zu Schwierigkeiten kommen.
Die Theorie lautet demnach, weil auf Facebook ständig Vergleiche mit anderen Usern gezogen werden, bleiben diese vergleiche nicht nur im virtuellen Raum vorhanden, sondern haben Auswirkung auf die Realität der jeweiligen User. Diese Vergleiche können einen Nutzer auf Dauer tatsächlich unglücklich machen, so die Fachleute für Psychologie, die sich mit dieser Frage beschäftigt haben.

 

Den Befragten ging es immer schlechter

Ethan Kross, Professor für Psychologie an der Universität in Michigan, ist der Meinung, dass soziale Vergleiche den Grund darstellen, dass viele User unzufrieden sind. Es wurden mit seinem Team 80 Probanden fünf Mal täglich per SMS angeschrieben. Diese SMS enthielten Links zu bestimmten Online Fragebögen. Beispielsweise die Frage „wie geht es Ihnen auf einer Skala von 0-100“? Oder auch, wie oft das soziale Netzwerk seit der letzten Befragung genutzt wurde? Das Ergebnis lautete: je mehr dieses genutzt wurde, desto schlechter ging es den Befragten.

 

Facebook sind Zeitfresser und haben Suchtpotenzial

Roland Mangold von der Hochschule der Medien in Stuttgart, sieht sich in seinen Befürchtungen durch solche Studien bestätigt. Soziale Netzwerke wie Facebook sind heute für die Menschen sehr wichtig vor allem für den Alltag aber sie hätten auch eine Kehrseite, die sich insoweit äußert, das sie Zeitfresser sind und ein enormes Suchtpotenzial aufweisen. Er ist ebenfalls der Meinung, dass diese Online Pöbeleien bald einen Weg in die reale Welt finden. Reale Kontakte sind mit virtuellen Kontakten nicht zu vergleichen und der Einsatz der Emoticons wie den Smileys, ersetzt auch nicht den echten mimischen Ausdruck, den man im realen Leben mit seinem Gegenüber wahrnimmt.

 

Quellen:

http://pps.sagepub.com/content/7/3/203.short

http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.psychologie-facebook-macht-etwas-ungluecklich.1504b35b-3a79-42b2-82f3-a50fdc7b29d0.html

http://www.welt.de/newsticker/news2/article119051703/US-Studie-Facebook-macht-nicht-gluecklicher.html

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